Immer mehr Menschen kaufen Lebensmittel online
Eine Umfrage von TNS Infratest zeigt, dass immer mehr Deutsche ihre Lebensmittel online kaufen bzw. beabsichtigen dies zu tun. Bis jetzt hat bereits jeder zehnte Bundesbürger Lebensmittel im Internet eingekauft. Unter den Berufstätigen ist dieser Anteil sogar wesentlich höher. Hier haben bereits 30 % diese Möglichkeit genutzt. Auch Besserverdiener mit einem Netto-Einkommen von über 2.500 € liegen mit 17 % über dem Schnitt.

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Insbesondere ein breites Produktangebot an Waren, die man nicht um die Ecke bekommt, sind ein häufiger Grund den Einkauf online abzuwickeln. Auch die gemachten Erfahrungen sind durchwegs positv. So waren in neun von zehn Fällen die Kunden mit Versand, Service und Zahlungsabwicklung zufrieden. Quelle: TNS Infratest
Das Vertrauen in das Internet ist also auch in diesem Bereich durchaus gegeben. Jetzt müssen nur noch die Anbieter dem Vertriebsweg Internet mehr Gewicht einräumen und ihr Angebot sukszessive erweitern. Schließlich wollen ja die Konsumenten, dass durch die neuen Medien der Alltag leichter wird und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge bleibt. Ich behalte das für euch im Auge
Status Quo (Oktober 2010):
Nach dem Verfassen dieses Beitrages ist mittlerweile fast ein Jahr vergangen. Zeit ein kleines Résumé zu ziehen und einen Ausblick auf die nahe Zukunft zu wagen. Amazon ist dieses Jahr bereits in den Online-Lebensmittelhandel eingestiegen. Durch das Marketplaceprinzip können jedoch bei Einkäufen in unterschiedlichen Shops ziemlich hohe Versandkosten entstehen. So kann es vorkommen, dass bei einem Einkauf von 80 € schnell mal Versandkosten von 20 € anfallen. Für Verbraucher ist dies nicht sofort ersichtlich und Amazon musste sich daher auch einiges an Kritik gefallen lassen.
Wie das IT-Magazin Golem kürzlich in einem Beitrag erwähnte, beabsichtigt nun auch REWE 2011 in den Online-Lebensmittelhandel einzusteigen. Im Gegensatz zu Amazon bietet REWE jedoch ein Vollsortiment aus einer Hand an. Zwei Konzepte sollen getestet werden. In der ersten Variante sollen die Waren über das Internet bestellt und direkt nach Hause geliefert werden. In der zweiten Variante kann der Kunde zwar online bestellen, die Ware selbst muss dann jedoch direkt in der jeweiligen Filiale abgeholt werden. Es tut sich also einiges im Markt und man darf gespannt sein, was 2011 noch für Überraschungen für uns bereit hält.
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